Solar Aktivhaus





OPTIMIERUNG VON ENERGIEBILANZ UND RAUMKLIMA

 

Zur Optimierung und Verifizierung des Energiekonzeptes wurden vom Fraunhofer - Institut für solare Energiesysteme statische Berechnungen und dynamische Simulationen durchgeführt. Das Gebäude liegt mit einem berechneten Heizwärmebedarf von rund 25 kWh / m2a etwas über den Grenzwerten des Passivhauses. Ursache hierfür sind in erster Linie die großzügigen Verglasungen im Erdgeschoss des Gebäudes.

 

 

Gedeckt wird der Heizwärmebedarf und die Brauchwassererwärmung von der solarthermisch unterstützten Wärmepumpe. Der Haushaltsstrom wurde für eine vierköpfige Familie mit 2000 kWh /a angenommen entsprechend einer modernen Ausstattung mit energieeffizienten Geräten. Bilanziert man den Jahresenergiebedarf (Strom) des Gebäudes aus Nutzung und Haustechnik mit den regenerativen Energiegewinnen aus der Photovoltaik, dann ergibt sich eine positive Energiebilanz.

 

 

Solare Energiegewinne können auch ihre Schattenseiten haben. Größter Wert bei allen solaren Optimierungen wurde deshalb auf den sommerlichen Wärmeschutz gelegt, um auch im Sommer ein angenehmes Raumklima gewährleisten zu können.
In dynamischen Simulationsrechnungen wurden verschiedene Varianten zum Sonnenschutz und der nächtlichen Auskühlung des Gebäudes untersucht. Die Ergebnisse in Form von Dauerlinien der Monate Juni bis August zeigen, dass alle Varianten mit einer zusätzlichen Nachtlüftung (3 - 6), die Kriterien nach DIN 4108 -2 : 2003 - 07 voll erfüllen. Danach darf eine Temperatur von 26 °C an maximal 10 % der Anwesenheitsstunden überschritten werden.

 

         

 



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