Wohnen in der Zukunft
Am Anfang stand die Überlegung, wie sich eine Zukunft ohne fossile Energieträger in eine architektonische Form bringen lässt. Die Vorgabe lautet, dass das Haus der Zukunft den Standard für das Jahr 2020 setzen soll. Neben dem Haustyp des Passivhauses soll ein neues weiterentwickeltes Gebäudekonzept den Weg in eine Zukunft weisen, die nicht nur auf Energieeinsparung, sondern vor allem auf solarer Energiegewinnung basiert. Aus dieser Grundvoraussetzung heraus entstanden drei Hauptthesen für das Wohnen in der Zukunft:
- Der Ort des Wohnens muss sich dem Nutzer anpassen. Die moderne Lebensweise verändert sich schnell. Die Räume sollen sich deshalb leicht auf neue Nutzungsanforderungen einstellen lassen. Das Haus soll komfortabel und zugleich wartungsarm sein sowie einen Ruhepol zur immer hektischer werdenden Außenwelt bilden.
- Die Gebäudetechnik, –steuerung und –konstruktion soll sich mit der Architektur zu einem homogenen Ganzen verbinden. Die Bauten sollen ein hohes Maß an Flexibilität bieten, um die Technik immer auf dem neuesten Stand halten zu können.
- Energie: Eine hohe Energieeffizienz muss gewährleistet sein, das Haus soll die benötigte Energie selbst erzeugen. Die ressourcenschonende, ökologisch nachhaltige Bauweise soll auf baubiologischen Stoffen mit geringem Primärenergieeinsatz basieren.
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Drei Thesen für das Wohnen in der Zukunft |